1. Ausgabe

Ramog aktuell

Abgezockt...


Vor einiger Zeit hat uns eine Einladung aus einem GUS-Land erreicht, dessen Inhalt uns massiv ärgert. Zuvor hatten wir nämlich in dem Märzheft der Zeitschrift "Modell" von Abzockermethoden in Ländern des ehemaligen Ostblocks gelesen.
Wettbewerbsteilnehmer aus der westlichen Hemisphäre sollten demnach bei einer Preisstaffel am schlechtesten abschneiden.

Schlagartig hat es also auch uns erwischt. Gewiß kennen alle ein ähnliches Spiel von Reisen, wenn z.B. der arabische Händler versucht bei einem Geschäft mit dem sprachunkundigen Touristen ein paar Dinar besser abzuschneiden. Doch hier ist es ein etwas anderer Fall. Schwarz auf weiß stehts hier geschrieben. Das kann man als Robin-Hood-Manier des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts nicht so akzeptieren.
Brief
Vielleicht könnte ja auch eine offizielle Beschwerde des DAeC diesen Mißständen abhelfen. Als letzten Ausweg möchte ich vorschlagen, von den Anderen zu lernen und diese Praktiken ebenfalls anzuwenden. Die Startgebühr könnte sich dann beispielsweise wie folgt gliedern:
Angehörige aus Staaten der Europäischen Union zahlen X,- DM, Bürger aus anderen Staaten zahlen 1,5 x X,- DM, Mitglieder des DAeC erhalten gegen Vorlage des Ausweises einen Rabatt von 40 %, Schüler und Studenten bekommen darauf nochmals 50 % Nachlaß.

Bei allem Verständnis für die wirtschaftliche Lage in der Mehrzahl dieser Staaten sei doch an die Wahrung der Fairneß appelliert. Bei dem deutlichen Kaufkraftüberschuß der Deutschen Mark gegenüber Rubel und Co wird kein Deutscher um den letzten Pfennig feilschen, aber was zu weit geht ... RB



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